1. Tag


(Rue de Cujas)

Der erste Tag ( Ankunft und die ersten Streifzüge)
12. Januar 2002

Der Zug fährt pünktlich 10. 04 Uhr vom Freiburg Hbf.
ab.
Annelis Mann Hans winkt traurig hinter dem Zug her, 
er kann nicht mitfahren, will aber über Handy mit uns 
in Verbindung bleiben. 
Wir steigen in Baden-Baden 11.01 Uhr um und nach einer gemütlichen Fahrt fährt der Zug
in den Gare de l`Est  16.22 Uhr ein.

Wir suchen den Eingang zur Metro No.4 Richtung
Porte d´Orleans.
Die sportlichen Anneli und Trudel haben mit  dem Transport der Koffer über Treppen und Rollbänder kaum
Schwierigkeiten. Ingrid ist etwas langsamer - endlich
erreichen wir aber alle 3 den richtigen Metrobahnsteig und es kommt auch sofort ein Zug.
Wir verlassen die Metro und steigen wieder nach oben zum
Boulevard St. Michel.
 

Jetzt befinden wir uns im Quartier Latin,
mit seiner Universität,der Sorbonne und vielen Hochschulinstituten und Eliteschulen. Es ist das traditionelle Viertel der Dichter und Denker, weniger elegant dafür mit  vielen  Bistros, Cafés, Buchhandlungen und auch Internetcafés.

Zu Fuß geht es den Boulevar abwärts durch die Menschenmenge in  Richtung Hotel Excelsior.Es herrscht ein reges Treiben auf dem Straßen. Paris hat ja zur Zeit
"Soldes". Ab und zu werfen wir schon einen  kurzen Blick in die Geschäfte,überall sieht man die Ausverkaufsschilder.

Vorbei am Musée Cluny erreichen wir neben der Sorbonne und schräg gegenüber vom Jardin de Luxembourg unser Hotel in der Rue de Cujas.
Hier, zwei Schritte vom Boulevard Michél entfernt, ist es nicht mehr so turbulent .
Zwischen den Dächern erblicken wir einen kleinen Teil der Kuppel das Pantheons.Unsere Zimmer im Hotel Excelsiors befinden sich in den oberen Stockwerken, sind aber mit einem kleinen Aufzug zu erreichen.Es gibt Dusche und TV und es ist gut geheizt. Die Einrichtung ist ländlich. Es gibt  freundliche geblümte Bettüberwürfe und Gardinen
und Kunstdrucken an den Wänden.

Wir packen schnell aus und starten und um 17.30 Uhr  zu einer Erkundung der näheren Umgebung .Dabei gibt es schon  sehr viel zu  sehen !!
Es ist inzwischen dunkel geworden und wir marschieren durch
beleuchteten Straßen, die zum Teil noch weihnachtlich geschmückt sind.
Der Weg führt durch die  Rue d´Harpe Richtung Notre Dame.
Auf diesem Wege besichtigen wir kurz  die
L´Église St. Julien le Pauvre (die Kirche gehört heute der griechisch-orthodoxen Gemeinde.. Der Sakralbau wurde errichtet von der Mitte des 13. Jh.s im hochgotischen Stil. Im 15. und 16. Jh. hielt man hier die Rektorwahlen der Universität  Soborbonne ab; den Beginn der Vorlesungen verkündete ihre Glocke.)
Dahinter finden wir auch die :
L´Église St. Severin (nach dem im 6. Jh. hier lebenden Eremiten Severinus benannt und gilt als eines der schönsten Bauwerke im Style flamboyant, der überschwenglich "flammenden" Kunst der Spätgotik.) Hier gibt es, wie in vielen Pariser Kirchen regelmässig Orgelkonzerte.
Nicht weit davon liegt das kleine Hotel Esmeralda (gebaut 1640.Es  liegt direkt an der Seine und "Blümle" sagt: Es ist das netteste Hotel von ganz Paris. (Siehe:  LINNÉA im Garten des Malers (Monet) von Christina Björk, Lena Anderson   C. Bertelsmann)
Hinein ins "Shakespeare u. Company",das legendären Antiquariat für Englische Bücher. Es ist eine wahre verstaubte Bücherhöhle, in der man ungestört in englischen Büchern stöbern kann. 
Hier am Squar Viviani steht auch der älteste Baum von Paris.
Wir essen in einem Asienrestaurant und gehen dann nur ein kurzes Stück zur "Notre Dame" auf der Ile de la Cité und zum Mittelpunkt von Frankreich .Auf dem Rückweg
Noch kurz vor unserem Hotel,  Am Place Chapelle de la Sorbonne,  trinken wir eine heisse Schokolade .Einige Verkäufer in den Läden sind begeistert von den deutschen Euromünzen und wollen sie gerne gegen französische Euros eintauschen. Gegen 21.30 Uhr    sind wir im Bett. Das war genug für den ersten Tag in Paris. 


 
 

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